Aus der japanischen Küche ist Sushi schon seit Jahrhunderten nicht wegzudenken, auch wenn es eigentlich kein typisch japanisches Gericht ist.
Vielmehr entstand es aus einer Methode zur Konservierung von Süßwasserfischen, die von den Einwohnern entlang des südostasiatischen Flusses Mekong. Hier wurde der Fisch in gekochtem Reis in verschlossenen Gefäßen eingelegt, wo er mit der Zeit fermentierte.
Sprich: Der Reis wurde durch einen Gärungsprozess sauer und der so konservierte Fisch bis zu einem Jahr lang haltbar.
Vor dem Verzehr wurde dann der Reis allerdings komplett entfernt.
Ursprünglich bekannt war vor allem das Funazsushi, welches aus Süßwasserfisch und Reis besteht. Ab dem 18. Jahrhundert dann entstand im heutigen Tokio das mittlerweile als Nigiri-Sushi bekannte Gericht aus Salzwasserfisch und Reis, da sich zu dieser Zeit immer mehr Menschen neben den Süßwasserfischen auch die teureren Meeresfische leisten konnten.
Seine Popularität in westlichen Ländern erlangte das Sushi erst seit der Mitte der 20. Jahrhunderts. Die ersten Restaurants, in denen Sushi serviert wurde, wollten damit eigentlich in erster Linie japanische Kunden ansprechen, die im Ausland lebten. Erst später kamen auch westliche Kunden auf den Geschmack und verhalfen dem Gericht zu seinem Siegeszug!
Zubereitung von Sushi
Zur Zubereitung von Sushi wird normalerweise ein besonderer Reis verwendet, der ganz spezielle Klebeeigenschaften besitzt. Vor der Zubereitung wäscht man den Reis gründlich, damit die äußere Stärkeschicht abgewaschen wird und der Reis nicht zu sehr klebt.
In den meisten Sushi – Restaurants wird der Reis in elektrischen Reiskochern mit relativ wenig Wasser zubereitet und nach dem Garen in einer großen Holzschüssel mit einer Mischung aus Reisessig, Salz und Zucker versetzt.
Um den einzelnen Reiskörnern den typischen Glanz zu geben, werden während des Mischens große Furchen in den Reis gezogen, damit er dank der vergrößerten Oberfläche möglichst schnell abkühlt.
Beim Rollen des Sushis können Sie grundsätzlich Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die einzelnen Rollen ganz nach Ihrem Geschmack gestalten. Im Internet finden Sie zusätzlich eine Vielzahl interessanter Sushi Rezepte.
So gesund ist Sushi
Grundsätzlich hört sich Sushi, wenn man die einzelnen Zutaten betrachtet, erst einmal sehr gesund an: Reis sättigt und enthält Kohlenhydrate, der frische Fisch liefert eine große Menge wertvolles Eiweiß und die Algen enthalten sehr viele Mineralstoffe.
Außerdem ist es ein sehr kalorienarmes und trotzdem sättigendes Nahrungsmittel.
Allerdings gibt es auch den ein oder anderen Punkt, den man beim Verzehr von Sushi beachten sollte. Ganz wichtig ist natürlich immer die besondere Frische der Zutaten. Vor allem bei rohem Fisch ist äußerste Achtsamkeit gefragt.
Vor allem für uns Europäer gilt es zusätzlich, beim übermäßigen Verzehr der enthaltenen Algen daran zu denken, dass ihr Salzgehalt recht hoch ist und somit zum ohnehin schon hohen Salzverzehr noch einmal eine große Menge hinzukommt, die sich negativ auf die Schilddrüse auswirken kann. Kleine Kinder und Schwangere sollten auf Sushi grundsätzlich eher verzichten.
Wenn Si eauf Nummer sicher gehen möchten, dann stellen Sie Ihr Sushi doch einfach selbst her. Nach einem Sushi Kochkurs ist dies auch für Kochanfänger kein Problem!
